Wertewandel

Jenseits von Preisen

Im Übergang zur Moderne kommt es zur Ausdifferenzierung von Funktionssystemen, die sich als Umwelten gegenüber stehen und die folglich zunehmender Fremdbeschreibung ausgesetzt sind. Die Religion, die im Zuge dieser Entwicklung ihr Welterklärungsmonopol an andere Systeme abdelegieren muss, verlagert sich ins Irrationale. Indem das ökonomische Paradigma universalisiert wird, entsteht Bedarf für Unbezahlbares.

Erschienen in: Pahl, Hanno/Meyer, Lars (2010): Gesellschaftstheorie der Geldwirtschaft. Soziologische Beiträge. Marburg: Metropolis.

Hoffnung und Massenmedien

Hoffnungen sind immer intentional. Sie beziehen sich auf ein bereits vorhandenes Wissen und richten sich in eine ungewisse Zukunft. Dieses Wissen stammt zu einem wesentlichen Teil aus den Massenmedien. Im folgenden Artikel werden Häufigkeit und kontexutelles Umfeld des Begriffes "Hoffnung" in zehn ausgewählten Printmedien zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2009 untersucht.

SWISSFUTURE | 01/2010

Selbstmord

Der Soziologe Emile Durkheim führte Ende des 19. Jahrhunderts die höheren Selbstmordraten von Protestanten gegenüber den Katholiken auf den ausgeprägten Individualismus zurück. Ein Vergleich mit den aktuellen Selbstmordraten.
DAS MAGAZIN (Tagesanzeiger) | 9. September 2006

Peitsche als Lifestyle

Früher fanden Fetisch-Partys in muffigen Kellern statt, wo alte Männer dicke Frauen an Halsbändern herumzerrten. Heute ist der von Sigmund Freud pathologisierte Fetischismus zu einer reinen Mode geworden, ein simpler Trend. Feldforschung an einer Fetisch-Party.
DAS MAGAZIN (Tagesanzeiger) | 12. März 2005