Jenseits von Preisen

Im Übergang zur Moderne kommt es zur Ausdifferenzierung von Funktionssystemen, die sich als Umwelten gegenüber stehen und die folglich zunehmender Fremdbeschreibung ausgesetzt sind. Die Religion, die im Zuge dieser Entwicklung ihr Welterklärungsmonopol an andere Systeme abdelegieren muss, verlagert sich ins Irrationale. Indem das ökonomische Paradigma universalisiert wird, entsteht Bedarf für Unbezahlbares.

Erschienen in: Pahl, Hanno/Meyer, Lars (2010): Gesellschaftstheorie der Geldwirtschaft. Soziologische Beiträge. Marburg: Metropolis.