Stadt

Mit Behinderung in Angola leben

Etwa zehn Prozent der Angolaner_innen haben eine körperliche Behinderung, was u.a. auf die Tretminen zurückzuführen ist, die im langen Bürgerkrieg exzessiv eingesetzt wurden. Francis Müllers ethnografische Recherche in Angola zeigt, dass viele Menschen mit Behinderung in Luanda individualistische Werte haben und kreative Praktiken ausüben, auch wenn sie in bitterer Armut leben: In den Musekes – den Slums in Luanda – leben die Menschen mit Behinderung örtlich sehr kleinräumig, aber zugleich in einer hohen kulturellen Diversität.

Tapas, Drinks und Schmöker

Das Quartier Eixample liegt nördlich des Gotischen Viertels und der Altstadt Barcelonas. Dort findet man innovative Tapas-Bars und Restaurants. Ein nächtlicher Streifzug.

NZZ am Sonntag | 27. Mai 2012

Protestantischer Fundamentalismus in den USA

Seit dem frühen 20. Jahrhundert sind religiös-fundamentalistische Denkströmungen in den USA präsent. Schon ihr Ursprung in den urbanen Zentren weist auf die Tatsache hin, dass sie sich nicht einfach gegen die Moderne, sondern eher auf einer Art parallelem Sonderweg entwickelten.

NZZ | 29. September 2011

Täuschung und Wahrheit

Reporter dürfen nur in Ausnahmefällen verdeckt arbeiten. So lautet die hiesige Berufsregel. Im Journalismus gibt es jedoch eine lange Tradition des maskierten Arbeitens. Entstanden ist sie im anonymen Milieu der amerikanischen Grossstädte im 19. Jahrhundert.

NZZ | 7. August 2009

Leben im Vielvölker-Viertel

Genf, die internationale Stadt: Ein jeder denkt dabei zuerst an die bedeutenden Organisationen und globale Diplomatie. Doch multikulturelle Dynamik entfaltet sich dort auch auf ganz andere Art – in einem kleinen Quartier im Schatten der Paläste. Ein Streifzug durch "Les Pâquis".

GEO | 04/2009

Die Uhrmacherstadt

Die geographischen Voraussetzungen für die Industrialisierung hätten in La-Chaux-de-Fonds kaum ungünstiger sein können. Dass es trotzdem soweit kam, das ist alleine der Uhrenherstellung zu verdanken.

BILANZ | 06/2009

Das Leben als Müssiggang

In Marbella tummeln sich Draufgänger, Tagträumer und Nachtvögel. Wer hier auf Feldforschung geht, erfährt deutlich mehr über den Menschen als bei der Lektüre der klassischen soziologischen Theorien.
NZZ AM SONNTAG | 22. Februar 2004

"Wenn meine Mutter kommt, werde ich richtig kochen"

Bruno Zeysing, 36, lebte seit seinem 17. Geburtstag auf der Strasse. Zuletzt hatte er einen Schlafsack unter einer S-Bahn-Brücke in Hamburg ausgerollt. Nun hat er eine Wohnung gefunden.
MAGAZIN DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG | 13. Dezember 2002

Mehlsuppe, Wein und etwas Sex

Man kann historische Bücher lesen, um etwas über Basel zu erfahren. Lehrreicher ist es, während der Fasnacht durch die Basler Kneipen zu ziehen.
DIE WELTWOCHE | 11. Februar 1999