Design

Mit Behinderung in Angola leben

Etwa zehn Prozent der Angolaner_innen haben eine körperliche Behinderung, was u.a. auf die Tretminen zurückzuführen ist, die im langen Bürgerkrieg exzessiv eingesetzt wurden. Francis Müllers ethnografische Recherche in Angola zeigt, dass viele Menschen mit Behinderung in Luanda individualistische Werte haben und kreative Praktiken ausüben, auch wenn sie in bitterer Armut leben: In den Musekes – den Slums in Luanda – leben die Menschen mit Behinderung örtlich sehr kleinräumig, aber zugleich in einer hohen kulturellen Diversität.

Soziologie der Dinge

Am Beispiel der Dinge führt diese Veranstaltung in einige Theorien und Denkweisen der Soziologie ein. Die Soziologie fragt in diesem Kontext danach, welche Bedeutungen Dingen zugesprochen wird, welche Funktionen sie erfüllen – sei es ein religiöses Totem, ein Kunstwerk, eine Waffe oder ein iPhone –, wie sie auf das Verhalten der Menschen einwirken und dieses grundlegend verändern. Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, aufgrund von soziologischen Texten Dinge unserer Alltagswelt und ‑kultur zu reflektieren.

Universität St. Gallen (HSG) | seit 2014

Kuduro in Luanda/Angola

Der Kuduru-Tanz ist in den "Museques", den Slums Luandas, entstanden. Er wird teils von Behinderten praktiziert, Unversehrte wiederum imitieren Behinderung, die in Angola aufgrund der zahlreichen Tretminen und von Polio ein omnipräsentes Phänomen ist.

NZZ am Sonntag | 7. September 2014

Ethnography as Method for User Centered Design

Design requests and produces always a certain knowledge. A phenomenological Ethnography works as a methods to investigate for a User Centered Design. An introduction into empirical fieldwork.

Universidad Iberoamericana Cuidad de México | Summer School June/Juli 2014

Political Subversion – a Multi-sited Ethnography

The term subversion always has a reference towards political power. But, political power changes in a historic context – and it varies in different societies. This presented project intends to study with a multi-sited ethnography different appearances of political subversion – and to discover strategies and creativity techniques.

Universidade Iberoamericana Tijuana (Mexico) | 6th february 2014

Der fremde Blick

Die Ethnografie beschäftigt sich mit der "Welt der täglichen Erfahrung", wie es Herbert Blumer sagte, und "der oberen Schicht dessen, was wir in unserem Leben sehen und im Leben anderer erkennen". Dieser Fokus auf "Oberfläche", wobei dieser Begriff ohne seine negative Konnotation zu denken ist, macht sie für gerade die Designforschung höchst relevant.

http://10jahre.styleanddesign.ch/reflexion_texte.html | November 2013

Pluralisierung der Perspektiven

In unserer Alltagswelt erfahren wir Situationen und Dinge zumeist als gewiss. Erst in interkulturellen Kontexten, durch Differenzerfahrungen und Störungen sehen wir die Dinge anders – und werden aufmerksam auf blinde Flecken.

Zett | 02/2015

The Ethnological Viewpoint

Observing things, deciphering and redesigning them – students examine “Design Cultures” in intercultural teams using ethnographic research.

HOCHPARTERRE Special Issue "The Zurich Model" | June 2014

Cultural Probes und Lebensweltanalyse

Cultural Probes sind eine Weiterführung der partizipativen Fotografie, bei der versucht wird, Ausschnitte der Wirklichkeit "mit den Augen anderer" zu sehen, womit der Methode auch eine phänomenologische Dimension inhärent ist.

Zürcher Hochschule der Künste | MA Design TRENDS/EREIGNIS | seit 2011

Ethnografie und Design

Designer beschäftigen sich mit dem, was die Phänomenologie als "Alltagswelt" bezeichnet. Die Ethnografie ist eine geeignete Methode, um die verschiedenen Alltagswelten in modernen Gesellschaften zu untersuchen.

IO Management | November/Dezember 2011